Marie Seebach / ein Portrait

Szenisches Konzert

Mit einem Glas Sekt ging der szenische Abend am 25. Februar 2022 feierlich zu Ende. Die Bewohner:innen und Künstler:innen feierten zusammen die nachgestellte Einweihung der Stiftung, die Marie Seebach im Jahr 1895 gründete.

Mit Liedern, Arien, Texten aus Tagebüchern, Zeitungskritiken, Briefe und Szenen aus bekannten Rollen, die Maries Darstellungen auf der Bühne unübertroffen zu ihrer Zeit gemacht hatten, entstand ein musik-theatralisches Konzert.

Auf der Bühne waren Elke Wieditz (Schauspielerin), Ulrika Strömstedt (Sängerin) zu erleben – beide in der Rolle von Marie Seebach – begleitet von Joan Pagès am Klavier.  Die Stiftsdamen Eva-Maria Köhler und Gisela Schmidt kommentierten das Geschehen und lasen auch Zeitungsartikel über die berühmte Schauspielerin. Andreas Schmidt-Schaller gab die Rolle des Intendanten. Regisseurin war Ioana Petre.

Aufgrund der jetzt geltenden Hygienemaßnahmen fand die Premiere als interne Veranstaltung nur für die BewohnerInnen und deren MitarbeiterInnen statt. Wenn die Umstände der Pandemie es ermöglichen, wäre es wünschenswert, eine Vorstellung für die Öffentlichkeit zu wiederholen.

Die Forschungsarbeit wurde von Ulrika Strömstedt (Sängerin und Vorständin der Marie-Seebach-Stiftung), gemeinsam mit Ioana Petre (Regisseurin am DNT Weimar) realisiert, um dem Publikum das Schaffen, die Ideen und Ideale der Marie Seebach nahe zu bringen. Das Projekt wurde von der Kulturstiftung Thüringen gefördert.

Marie Seebach (1829-1897) ist nicht nur bekannt, weil sie das bis zum heutigen Tag einzige Heim für ältere Bühnenkünstler:innen in Deutschland (1895) gegründet hatte, sondern auch weil sie als Opernsängerin und später auch als weit über Deutschland hinaus bekannte Schauspielerin tätig war. Ihre Darstellung des deutschen tragischen Fachs, z.B. als „Gretchen“ in Goethes “Faust” galten als unübertroffen zu ihrer Zeit. Sie trat überall auf Europas Bühnen auf, aber auch in den USA, als Klärchen, Stella, ebenso wie in Shakespeares Stücken, z.B. als Desdemona, Beatrice und Julia.

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