
Bernd Lindig von der Marie-Seebach-Stiftung erfolgreich mit zwei Fotos aus dem Alltag der Pandemie
Im Herbst vergangenen Jahres lud der Fotowettbewerb „Mehr als die Risikogruppe. Vom (nicht-)alltäglichen Leben älterer Menschen während der Corona-Pandemie“ dazu ein, die realen Erfahrungen alter und sehr alter Menschen während der Pandemie zu reflektieren. Das nahm Bernd Lindig, wissenschaftlicher Leiter des Weimarer Forum Seebach, zum Anlass, drei seiner Fotos aus dem Seniorenheim der Marie-Seebach-Stiftung einzureichen. Eines der Bilder belegte nun im bundesweiten Wettbewerb den fünften Platz, ein weiteres wird neben den Gewinner-Fotos in zwei Ausstellungen in Berlin und München präsentiert. In der Begründung für Platz fünf heißt es: „Die Jury fand Ihren Beitrag überaus gelungen, die viel diskutierte physische Distanz bildsprachlich geschickt zu symbolisieren. Es wurden Sympathie und emotionale Nähe zwischen beiden Personen trotz Abstand vermittelt, es steht dadurch für viele Alltagserfahrungen von Menschen in der Pandemie.“
Der Fotowettbewerb ist Teil eines von der Josef und Luise Kraft-Stiftung München geförderten Forschungsprojektes zur Darstellung und Wahrnehmung alter Menschen in Gesellschaft und Medien. Die Gewinnerfotos und eine erweiterte Auswahl von eingereichten Bildern sind auf den Webseiten www.image-19.de und www.kraft-stiftung.de zu sehen.

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